Zentrifugen – Definitiver Leitfaden für Laborgeräte
Zentrifugen trennen Probenbestandteile nach Dichte durch Hochgeschwindigkeitsrotation. Von Mikroliter bis Großvolumen: Erfahren Sie, wie Sie Zentrifugen für alles von Nukleinsäure-Purifikation bis Protein-Kristallographie auswählen, bedienen und warten.

Arten von Zentrifugen
- Mikrozentrifugen: Für ≤2 mL-Röhrchen, schnelle Beschleunigung, ideal für Spin-Säulen und Kleinskalen-Proteinpells.
- Tischzentrifugen: Bis 50 mL Konen und Platten; vielseitig für den täglichen Laborbetrieb.
- Kühlzentrifugen: Halten 4 °C (oder kälter), um Enzyme, Zellen und empfindliche Biomoleküle zu schützen.
- Ultrazentrifugen: Erreichen > 100 000×g für Virusreinigung, Ribosomen-Trennung und Dichtegradienten.
Wichtige Auswahlkriterien
- Kapazität & Rotor-Kompatibilität: Rotorschnellwechsel und Adapter für Röhrchen, Flaschen und Mikrotiterplatten.
- Geschwindigkeit (RPM & RCF): RCF in Protokollen angeben; überprüfen Sie den Rotorradius für die erforderliche Zentrifugalkraft.
- Temperaturkontrolle: Kühlung oder Heizblöcke für thermische Stabilität bei empfindlichen Analysen.
- Programmierung & Sicherheit: Anpassbare Programme, Unwuchtsensoren, Deckelverriegelung und Wartungs-Alerts.
Zusätzliche Funktionen
- Interchangeable Rotors: Schwenk- und Winkelrotoren für Pellettierung oder Dichtegradienten.
- Digitale Schnittstelle: Protokoll-Speicherung, Rampen und Cruise-Einstellungen für konstante Performance.
- Sicherheitssysteme: Automatische Deckelverriegelung, Überhitzungsschutz und Unwuchtabschaltung.
Praktische Tipps für optimalen Einsatz
Balance Röhrchen auf ±0,02 g – verwenden Sie vorgewogene oder eichprotokollierte Sets.
Program-mieren Sie sanfte Verzögerung für geringeren Lagerstress.
Überprüfen Sie Rotoren auf Mikrorisse und sterilisieren Sie nach Herstelleranleitung.
Protokollieren Sie Laufzeiten und Wartungsmaßnahmen, um Servicebedarf vorherzusehen.
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