Zentrifugenröhrchen – Ultimativer Leitfaden für Laborgeräte
Zentrifugenröhrchen sind so konstruiert, dass sie extremen Zentrifugalkräften und Temperaturen von –20 °C bis +121 °C standhalten. Von Mikrozentrifugen bis Ultrazentrifugen ist die Auswahl des richtigen Röhrchens – abgestimmt auf Rotor-Kompatibilität, Materialinertheit und Dichtigkeit – entscheidend für reproduzierbare Trennungen in Molekularbiologie, Biochemie und klinischer Diagnostik.

Arten von Zentrifugenröhrchen
- Kunststoff (Polypropylen): Bekannt für chemische Beständigkeit und thermische Stabilität. Weit verbreitet dank Kosteneffizienz und Robustheit. Beständig gegen die meisten Säuren und Basen und autoklavierbar zur Sterilisation.
- Glas: Ideal für Anwendungen mit hoher chemischer Inertheit, wie organische Lösungsmittel oder stark korrosive Proben. Borosilikatglas widersteht schnellen Temperaturschwankungen ohne Bruch und ist wiederverwendbar.
Wichtige Auswahlkriterien
- G-Kraft-Belastbarkeit: Wählen Sie entsprechend den G-Kraft-Anforderungen (z. B. 1 500×g, 15 000×g). Jedes Röhrchen ist für eine bestimmte Kraft ausgelegt; falsche Auswahl führt zu Brüchen und Probenverlust. Überprüfen Sie Herstellerangaben und inspizieren Sie Röhrchen regelmäßig.
- Kapazität: Von 1,5 mL bis 50 mL. Kleine Volumina eignen sich für Mikrozentrifugation, größere für Zellkultursupradinate oder Homogenate. Berücksichtigen Sie Probenviskosität und Durchsatz.
- Rotor-Kompatibilität: Stellen Sie sicher, dass die Röhrchen zum Rotor passen. Einige Rotoren erfordern Adapter für konische oder flache Böden. Falsche Adapter verursachen Unwucht und erhöhten Verschleiß.
Zusätzliche Funktionen
- Schraub- oder Klickverschlüsse: Sichere Verschlüsse für verbesserte Dichtheit bei hohen Drehzahlen. Auslaufsichere Konstruktionen minimieren Aerosolbildung, wichtig für BSL-2.
- Konischer oder flacher Boden: Konische Böden erleichtern die Gewinnung des Pellets, während flache Böden stabilen Stand im Rotor bieten. Wählen Sie je nach nachgelagerter Analyse.
Praktische Tipps für optimalen Einsatz
Verwenden Sie konische Röhrchen, um Probenverluste bei der Pelletgewinnung zu minimieren.
Für pathogene Proben verwenden Sie Röhrchen mit sicheren Verschlüssen, um Kontaminationsrisiken zu verringern.
Kalibrieren Sie die Zentrifuge regelmäßig, gleichen Sie die Röhrchen auf ±0,01 g aus und ersetzen Sie sie bei Verschleiß.
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