Petrischale – Ultimativer Leitfaden
Petrischalen sind flache, zylindrische Gefäße aus Glas oder Kunststoff zur Kultivierung von Mikroorganismen. Unverzichtbar in Mikrobiologie, Zellkultur, Antibiotika-Tests und Wachstumsinhibitionsstudien, finden sie auch in Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie Forschung Anwendung.

Arten von Petrischalen
- Kunststoff (Polystyrol): Für Standardkulturen, steril und Einweg, ideal für Hochdurchsatzlabore. Bietet klare Sicht auf Kolonien und ist oft haftbeschichtet für Zelladhäsion.
- Glas: Wiederverwendbar nach Sterilisation, umweltfreundlich und hitzebeständig, bevorzugt bei Autoklavierung und zur Abfallvermeidung.
Wichtige Auswahlkriterien
- Größe: Standard von 35 mm (kleine Tests) bis 150 mm (Großkulturen).
- Sterilität: Entweder werkseitig gamma-sterilisiert oder autoklavierbar, je nach Bedarf.
- Belüftung: Schlitze im Deckel verbessern Luftzirkulation und reduzieren Kondensation, wichtig für Pilzkulturen.
Zusätzliche Merkmale
- Oberflächenbehandlung: Kunststoffschalen können haftbeschichtet sein, um Zelladhäsion zu fördern.
- Transparenz: Hohe Klarheit ist entscheidend für präzise Beobachtung und Bildgebung.
Praktische Tipps zur Verwendung
Wählen Sie Schalen mit erhöhten Rändern zum sicheren Stapeln, um Kontamination und Unfälle zu vermeiden. Für Langzeitkulturen eignen sich anti-Kondensations-Schalen.
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